Lesbarer Wissensvorsprung.

Wir teilen, was wir täglich bei der Arbeit mit Scrum entdecken in unserem Blog.

Der Weg zum Agile Coach - Karriere und Wirkung im neuen Berufsbild

Was ist das überhaupt, wie komme ich dahin und warum nennen wir das Scrum Master?

Geschrieben von Andreas Schliep am 12.12.2018

Wir sagen: Ein ScrumMaster ist ein Agiler Coach. Vielleicht am Beginn einer Reise. Und noch mehr. Wer mit uns den Pfad zum CSP geht, verfügt bereits über die Basis für die sogenannten Guide–Stufen der Scrum Alliance. Welche Bereiche das inhaltlich sind, kann man schon in meinen vorherigen Titeln nachlesen. Im Kern geht es darum, Teams und Organisationen effektiver, wirkungsvoller zu machen. 

In diesem Artikel greifen wir noch einmal auf, was für uns ein Agiler Coach ist, wie man es werden kann – und was das mit dem Weg des Scrum Masters zu tun hat.

Wie ein Ingenieur bei BMW eine Large Scale Scrum Adoption ins Rollen brachte

Geschrieben von Kai Simons am 23.10.2018

Konstantin Ribel war leicht geschockt, als er in einem Large Scale Scrum - Training bei Craig Larman am zweiten Seminartag feststellen musste, dass sein bisheriger Job in der Lean-Philosophie als "Waste" bezeichnet wird - überflüssige, nicht wertschöpfende Arbeit. 

Als Ingenieur auf unterster Hierarchie-Ebene machte er sich sorgen über die Komplexität einer autonomen Fahrzeugentwicklung.

Wir hängen Agilität und Verantwortung zusammen?

Scrum User Group Bern im September 2018

Geschrieben von Rudolf Gysi am 02.10.2018

Am Montag 3. September traf sich im Effinger Coworking Space in Bern die Scrum User Group. Im Effinger wurde grade umgebaut und wir haben uns entschieden etwas später zu starten dafür einen grösseren Raum zu erhalten. 

Wir hatten das Thema: Verantwortung übernehmen - der Responsibility Process und Agile Leadership.

Du bekommst was du verlangst, du ermutigst, was du tolerierst.

Eine unbequeme Aufforderung

Geschrieben von Rudolf Gysi am 28.09.2018

Diesen Satz habe ich kürzlich gelesen. Er soll von einem Coach im American Football stammen. Mit dem ersten Teil konnte ich mich sehr schnell anfreunden. 

Der zweite Teil hat mich hingegen länger beschäftigt. Ermutigen wir als Coaches oder Scrum Master was wir tolerieren?

Weil Agile zum beliebigen Buzzword wurde, packten wir den Stier bei den Hörnern

Geschrieben von Kai Simons am 13.09.2018

Vor gut sechs Jahren erblickte unsere alte Internetseite das Licht der Welt. Die Welt rund um agiles Vorgehen hat sich seitdem sehr verändert.

Agile ist zu einem nahezu beliebigem Buzzword verkommen: Agiles HR, Agiles Führen, Agiles Verkaufen, Agiles Lernen. Was einmal eine starke Bezeichnung für das Vorgehen nach dem agilen Manifest war, ist aktuell der Marketing-Turbo-Begriff für alles, was modern klingen soll.

Ich schreibe das ohne Verbitterung.

LAS 2018 in Zürich

Geschrieben von Rudolf Gysi am 03.07.2018

Die LAS (Lean-Agile-Scrum) Konferenz fand dieses Jahr am 12. Juni zum 9.5 mal in Zürich im X-tra statt. Dieses Jahr nur einen halben Tag, da im kommenden Jahr das 10 Jährigen Jubiläum ein erinnerungswürdiger Kracher werden soll.

Aber zurück zur LAS 2018.

David Snowden eröffnete die Konferenz mit seiner etwas über einer Stunde dauernden  Keynote und dem Versprechen die Zuhörerschaft in Aufregung zu versetzen. Er hätte vor, einige Leute zu verstimmen, und er hätte auch nicht vor sich zu entschuldigen - er mache das mit Absicht. Mit der Botschaft " Agile ist am Ende des Lifecycels angekommen", hat er dann auch sofort die ganze Aufmerksamkeit der Konferenz erlangt.

Agiles Marketing

Und: Wie kann man Agilität verkaufen?

Geschrieben von Andreas Schliep am 14.04.2018

Ich bin kein Verkäufer. Als ich 12 war, hat mir meine Oma einen Haufen aussortierte Kleider zum Verkauf auf dem Flohmarkt mitgegeben. Mein Stand war in kürzester Zeit der beliebteste Platz – kein Wunder, denn ich habe alles zum Spottpreis weggegeben. Meine Oma war nachher etwas schockiert ob meiner geringen Ausbeute. Vielleicht hätte ich für den Kamelhaarmantel mehr als eine Mark kriegen können?

Auch als freiberuflicher Coach und Trainer habe ich nie besonderen Wert auf die Maximierung meiner Einkünfte gelegt. Ich habe keine überzogenen Ansprüche an meinen Lebensstandard - ich geniesse es, nicht jeden Euro umdrehen zu müssen, aber brauche keine riesige Wohnung, keine teure Uhr und keinen Maßanzug. Und so habe ich auch nie Augenmerk darauf gelegt, wie man sich selbst oder seine Produkte verkauft, vermarktet, anpreist.

Mike Beedle

Mitteilung von Lisa Hershman, Interim CEO der Scrum Alliance

Geschrieben von Andreas Schliep am 27.03.2018

Die ganze Agile Welt ist bestürzt vom Tod von Mike Beedle, einem der ursprünglichen Zeichner des Agilen Manifests, Autor mehrerer Bücher, Begründer des Enterprise Scrum Rahmenwerks und leidenschaftlichem Lehrer und Mentor für so viele in unserer Community.

Mike wurde Freitag Nacht in Chicago getötet. Er hinterlässt seine Familie mit sechs Kindern. Beiträge zur Unterstützung der Familie in dieser unglaublich schwierigen Zeit können hier geleistet werden: https://www.gofundme.com/mikebeedlesupport. Die Scrum Alliance wird auch spenden.

Mike und seine Unternehmungen haben Scrum, Enterprise Scrum und Business Agility zu zehntausenden Menschen und tausenden Organisationen gebracht, durch Training, Beratung, Mentoring und Coaching. Er ist der Schöpfer des Enterprise Scrum Rahmenwerks. Als erster CEO hat er eine ganze Firma auf agile Weise mit Enterprise Scrum geleitet. Er ist als Keynote-Sprecher weltweit auf zahllosen Agilen und Scrum-Konferenzen aufgetreten.

Warum Certified Scrum Professional - ScrumMaster mit DasScrumTeam werden?

Vom Führerschein-Neuling zum Rennfahrer

Geschrieben von Andreas Schliep am 15.03.2018

Du findest unseren Weg interessant? Du möchtest gerne deinen Chef überzeugen – oder dich selbst – warum es sich lohnt, den Weg zum Certified Scrum Professional mit DasScrumTeam zu gehen? Hier sind ein paar Gedanken und Argumente, die dir bei der Entscheidungsfindung helfen können.

Scrum-isch!

Offizielle Scrum User Group Bern

Geschrieben von Rudolf Gysi am 28.02.2018

Letzten Herbst wurde in Bern die Scrum User Group Bern gegründet. Der erste Anlass fand im November in den Räumlichkeiten einer alten Maschinenfabrik statt, das Thema war LeSS. Rund 50 Menschen waren bei der ersten Durchführung dabei.

Die Gruppe ist für alle, die sich für Agile oder Scrum im Nordosten der Schweiz interessieren (Bern, Basel, Luzern, Zürich). Man spricht Berndeutsch, kann sich aber auch auf andere Kommunikationsformen einigen.

Saving Linnea

Geschrieben von Kai Simons am 20.12.2017

Wir glauben an die Kraft der Community. Und daran, dass jeder einzelne Mensch wichtig ist. In diesem Jahr hat uns besonders berührt, wie sehr die Community hinter den Bemühungen einer Familie steht, die kleine Linnea zu retten. Deshalb unterstützen wir mit unserer Weihnachtsspende die Aktion Saving Linnea.

Scrum und wie geht es weiter?

Neue Angebote für Scrum-Profis

Geschrieben von Andreas Schliep am 16.09.2017

Seit über einem Jahr habe ich an einem Vorhaben der Scrum Alliance mitgewirkt, bessere und klarere Angebote für Absolventen der Grundlagenkurse CSM, CSPO und CSD zu definieren. In Kürze ist es soweit: Die ersten Trainer und Coaches bieten ihre Programme zum Advanced-Certified ScrumMaster®, Advanced-Certified Scrum Product Owner und die entsprechenden Certified Scrum Professional Pendants an.

Hilfe, mein Unternehmen macht SAFe

Survival Guide für Agile Coaches

Geschrieben von Andreas Schliep am 20.11.2016

Du hast alles gegeben. In unzähligen Sitzungen, Gesprächen, Präsentationen und Intranet-Artikeln hast du von A bis Z dargelegt, warum es Sinn macht, als Unternehmen agil zu werden, was Agilität bedeutet, warum im komplexen Kontext definierte Prozessvorschriften nicht funktionieren können. Du hast agilen Teams geholfen, eine herausfordernde Definition of Done zu formulieren und vermeintlichen Product Ownern geholfen, ihren Beitrag als Anforderungsspezialist im Team zu leisten. Dem Management hast du die Lean-Gedanken ans Herz gelegt - und im Change-, Transition- oder Transformation Team alles gegeben. Schliesslich haben alle eingesehen, dass ein Unternehmen zu dieser Zeit agil werden muss. Es gab sogar einen grossen Vortrag des Managements mit Bildern von Tankern und Schnellbooten.

Und jetzt das: Das Management hat sich von externen Beratern davon überzeugen lassen, dass SAFe - Scaled Agile Framework - für euch genau die richtige Lösung sei.

Return on Team zur Verbesserung der Business Agility

Gastbeitrag von Brent Barton, SolutionsIQ

Geschrieben von Andreas Schliep am 26.05.2016

Auf dem diesjährigen Globalen Scrum Gathering in Orlando haben SolutionsIQ-Präsident John Rudd und ich einen Vortrag über agiles Portfolio-Management gehalten. Während der Präsentation twitterte Andreas Schliep (langjähriger Certified Scrum Trainer, Agilist und zum Schreien komischer trockener Typ aus Deutschland): "Brent Barton und John Rudd gaben dem Begriff Business Agility eine sinnvolle Bedeutung. Denkt an Portfolios."

Was ist Business Agility?

Vor der Präsentation erzählte mir Andreas, dass er ein wenig besorgt über den Begriff "Business Agility" sei, da es ihm an Bedeutung fehle - und dadurch ein Unternehmen davon abhalten könne, die wirklichen Vorteile der "Agilität" zu erschliessen. Zum Glück für Andreas und viele andere Teilnehmer an unserer Session, die sich auch kein klares Verständnis von Business Agility machen konnten, bot die Herangehensweise aus einer Portfolio-Perspektive einen pragmatischen Ansatz für das Business, eine moderne Organisation zu unterstützen. Jetzt möchte ich darüber sprechen, was wir den Teilnehmern an diesem Tag eröffnet hatten. Einfach gesagt, bedeutet Business Agility die Ausnutzung iterativer Lieferkapazitäten und das aktive Management organisatorischer Investments. Im Kern meint das, wenn wir unsere Portfolio-Praktiken nicht mit den agilen Vorteilen in Einklang bringen, verpassen wir Gelegenheiten zur Optimierung der Erträge und Anpassung der Pläne. Der Rest dieses Blogeintrags ist dem "Portfolio-Denken" gewidmet, und einer seiner wichtigsten Bestandteile: Return on Team.

Ein Leitfaden zum kostengünstigen SEU-Sammeln

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 11.05.2016

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man den CSP-Antrag für die Certified Scrum Professional Zertifizierung bei der Scrum Alliance einreichen kann?

  • Eine gültige CSM-, CSPO- oder CSD-Zertifizierung.
  • 36 Monate Berufserfahrung in Scrum, gesammelt in den letzten 5 Jahren.
  • 70 SEUs (Scrum Education Units oder Lernstunden), gesammelt während der letzten 3 Jahre. Eigentlich sind es nur 54 oder noch weniger SEUs, die man sammeln muss, da man die ersten SEUs schon während der CSM-, CSPO- oder CSD-Zertifizierungskurse verdient.

Agile Leadership

Neues Programm der Scrum Alliance

Geschrieben von Andreas Schliep am 07.05.2016

Agile Führung – was soll das eigentlich bedeuten? Wenn man Führungskräfte heutzutage befragt, sind sie laut eigenem Bekunden doch ohnehin schon immer agil gewesen? Vor allem in der Unternehmensleitung findet man Gefallen daran, Vorhaben in weniger Zeit, mit besseren Ergebnis und flexiblen Eingriffsmöglichkeiten anzugehen. Das sei doch letztendlich das Versprechen von „Agile“? Vor 15 Jahren galt es noch als revolutionär, das „Manifest für Agile Softwareentwicklung“. Jetzt haben Manager und Beratungshäuser das Thema übernommen. Und verwenden ihn es auch gerne mal entgegengesetzt der ursprünglichen Ideen, Werte und Prinzipien.

Backlog Ranking Video

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 25.04.2016

Teilnehmer unserer letzten Scrum Master Weiterbildung in Bern haben im Rahmen ihres Community Projektes eine Zeremonie zum Ranking von Backlog strikt nach Kundennutzen entwickelt.

"Become a Retrospective Rock Star"

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 19.04.2016

Eine gute Retrospektive durchzuführen ist nicht einfach. Schön, wenn es jemanden gibt, der es gut kann und bereit ist, einem ein paar nützliche Ratschläge zu geben. Das Team von Retrium (ein Tool für virtuelle Retrospektiven) hat es geschafft, Tipps von 21 agilen Experten für ihr kostenloses E-Book zu sammeln.

Verteilte Retrospektiven mit Story Cubes

Geschichten überbrücken die räumliche Distanz

Geschrieben von Kai Simons am 11.04.2016

Wer einmal in einem verteilten Team gearbeitet hat, kennt die Herausforderung, gute Retrospektiven standortübergreifend zu gestalten. 

Auch wir sind ein verteiltes Team und wie alle verteilten Teams haben wir damit die besondere Aufgabenstellung, wie wir unsere virtuellen Meetings gestalten. Wir probieren immer wieder neue Werkzeuge und neue Szenarien aus und versuchen unsere Erfahrungen mit anderen virtuellen Teams zu teilen.

SLASHe

Geschrieben von Andreas Schliep am 01.04.2016

(Dieser Text ist nur in englischer Sprache verfügbar)

After our explorations of LeSS, and the study of an SAFe, DAD and Nexus, we have kept on looking for the ultimate Scaling solution for Lean and Agile organizations. Thus, we have come to develop our own approach SLASHe, the Scrum, Lean, Agile Scaling Hybrid. SLASHe addresses all the issues coming up with DAD, SAFe and LeSS, and other approaches to Scaling.

Play4Agile 2016

Or: The Session I Did Not Attend

Geschrieben von Andreas Schliep am 22.02.2016

(Dieser Text ist nur in englischer Sprache verfügbar)

I don't always go to weekend conferences, but if I do, I could consider attending Play4Agile again. There was one session I did not attend on the second day, that really made me curious. Explore mindfulness through playing after Nietzsche's "Thus Spoke Zarathustra by Ari-Tekka Lappi and Juha Heimonen from Finland.

Agile Fluency™ für Embedded Development

Vortrag auf der embedded meets Agile 2016

Geschrieben von Andreas Schliep am 22.02.2016

So viele Buzzwords in einer Überschrift. Ein Experiment, eine Konferenz, ein Workshop. Worum geht es? Agile Fluency™ ist ein Ansatz von Diana Larsen und James Shore, Teams bei der Identifikation und Fortentwicklung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Dabei kann man sich die Agile Fluency - Flüssigkeit - analog zum Spracherwerb vorstellen. Mit einer kleinen Teilnehmergruppe habe ich auf der Konferenz "embedded meets Agile" zunächst einmal das Konzept der Agile Fluency™ erörtert, um dann auf konkrete Praktiken und Maßnahmen zur Verbesserung der Flüssigkeit einzugehen.

Personas - Der Anwender greifbar nah

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 05.02.2016

Das ist das Thema des nächsten Agile Monday Rhein – Necker, das wir mitorganisieren.

Es findet am 22.02. um 19:00 Uhr in Mannheim in einer coolen Tapas-Bar mit einem fantastischen Blick auf den Fluss statt. Wie bringt man den Anwender näher an ein Team heran? Was genau sind Personas? Wenn euch die Antworten auf diese Fragen interessieren, beeilt euch. Es sind nicht mehr viele Freiplätze übrig, es werden also genug Leute da sein, um einen schönen Meinungsaustausch zu gewährleisten.

Arbeit aber anders

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 22.01.2016

Die YouTube-Sendung „Arbeit aber anders“, die sich mit den Methoden und Tools aus der modernen Arbeitswelt auseinandersetzt, hat in ihrer letzten Folge ein Interview mit Dr. Klaus Leopold zum Thema "Kanban in der IT" gemacht.

Das Scrum Guide Poster

Eine Geschenkidee für euer Scrum Team

Geschrieben von Peter Beck am 07.12.2015

Der Scrum Guide ist heute die unumstrittene Definition von Scrum. Damit dieser aus dem staubigen Umfeld eines tristen Webseitenartikels entfliehen kann und für euere Teams und eure Kollegen leichter zugänglich wird, haben wir das Scrum Guide Poster designt. Als PDF steht es natürlich allen kostenlos zur Verfügung. Wer einen hochwertigen Druck haben möchte, der kann sich hier ein Exemplar bestellen.

Die ersten 100 kostenlose Exemplare wurden schon verschickt. Die hohe Nachfrage hat uns gefreut, deswegen erhöhen wir die Zahl auf 200. Es gibt also noch weitere 100 kostenlose Exemplare für euch zu haben!

Agilität mit internen Coaches und Moderatoren

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 07.12.2015

Braucht man unbedingt interne Coaches? Wann sind interne Coaches besser als externe? Welche Qualifikationen brauchen interne Coaches und Moderatoren? Wie kommt man zu solchen Qualifikationen?

Das Interview „Agile with Internal Coaches and Facilitators“ mit Peter Beck und Andreas Schliep von InfoQ, aufgenommen an den Agile Testing Days, gibt Antworten darauf.

Startup Weekend Bremerhaven

Ein kleiner Blick zurück

Geschrieben von Andreas Schliep am 21.10.2015

Wir haben es geschafft. Die tolle Crew vom Startup Weekend, die Teilnehmer, die Sponsoren, und ein ganzer Haufen spontaner freiwilliger Helfer haben ein tolles, kreatives, inspirierendes Wochenende damit verbracht, aus Ideen konkrete Vorhaben zu machen. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, gleich aus mehreren Brillen auf dieses Erlebnis zu blicken.

LeSS-Kurs mit Bas Vodde

Weniger ist mehr

Geschrieben von Andreas Schliep am 30.09.2015

Mitte September hatte ich die Gelegenheit, an einem Certified LeSS Practitioner Training von Bas Vodde teilzunehmen. Mir ging es auf der einen Seite um eine bessere Einschätzung von LeSS, auf der anderen Seite um einen weiteren Schritt um LeSS-Konzepte selber einsetzen und verbreiten zu können. Moment, was ist LeSS eigentlich? Der Kurs zeigt es sehr deutlich. LeSS ist Scrum. Genauer gesagt, die konsequente Anwendung von Scrum-Prinzipien und Regeln auf den skalierten Einsatz. Insofern gibt es schon eine starke Übereinstimmung zu unseren ScALeD-Prinzipien. Das gilt auch für die weiteren Grundlagen von LeSS und Scrum wie Lean, System Thinking und, ja, Menschen. Wie Scrum ist LeSS schnell erklärt und mühsam umgesetzt. Es bietet keine Blaupause, oder ein Modell das an die eigenen Ansprüche „getailored“ werden soll. Stattdessen bietet es die Basis für den effektiven skalierten Einsatz von Scrum.

When Does Scrum Make No Sense?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 07.09.2015

Vor einiger Zeit gab es eine Open Space Veranstaltung von SAQ (Swiss Association for Quality) and Swiss Agile Leaders Circle mit dem Titel „Managament Wake Up Call“. Dabei ging es darum, Argumente und Wege zu finden, wie man das Management überzeugen kann, eine Scrum-Transition zu unterstützen. 

Eins der Ergebnisse dieses Treffens war die „Checkliste“ für jedes Management, das mit der Frage beschäftigt ist: „Scrum oder kein Scrum?“.

Agile Konferenzen und Veranstaltungen im Herbst

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 16.07.2015

Die Sommerferien fangen bald an, an manchen Ecken ist es sogar schon soweit und Ferienwetter herrscht auch schon überall. Wir stehen alle vor einer wichtigen Aufgabe – sich entspannen, sich erholen, Energie auftanken! Denn nach dem Sommer kommt der Herbst und er wird in diesem Jahr sehr intensiv sein. Gefüllt mit Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen aus der agilen Welt.

Unser Team wird bei vielen dieser Veranstaltungen als Sponsor, Mitorganisator, Sprecher oder Teilnehmer dabei sein.

Ein agiles Einstellungsverfahren

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 14.07.2015

Nach meiner Erfahrung sieht der traditionelle Einstellungsweg in etwa so aus:

  • Das Unternehmen schaltet eine Stellenausschreibung in den Medien und/oder Jobportalen.
  • Aus den schriftlichen Bewerbungen werden ein paar wenige Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle durch die HR-Abteilung und evtl. den zukünftigen Vorgesetzen rausgesucht, die zu einem persönlichen Interview eingeladen werden.
  • Es finden 1 oder 2 Bewerbungsgespräche mit den Angestellten der HR-Abteilung und dem/den zukünftigen Vorgesetzen und/oder Bereichsexperten statt.
  • Es folgt eine schriftliche Absage oder eine Zusage an die Bewerber mit der im Vertrag verzeichneten Probezeit von 3 Monaten.

Was stimmt nicht an diesem Weg?

Kai Simons kommt zu DasScrumTeam

Geschrieben von Andreas Schliep am 18.06.2015

Wir freuen uns darauf, Kai ab Juli bei uns an Bord zu haben. Kai ist ein Scrum Coach und Trainer aus Mannheim. Nach seinem Informatikstudium in Aachen arbeitete Kai als Softwareentwickler, Softwarearchitekt, Teamleiter und technischer Projektleiter. Zu Scrum kam Kai 2007 auf der Suche nach besseren Wegen, Teamarbeit zu organisieren und arbeitete seit dem in und mit agilen Teams und Organisationen in Transformationsprozessen.

Herzlich Willkommen, Kai!

Wie integriert man Geschäftseinheiten in Scrum?

Geschrieben von Andreas Schliep am 12.05.2015

"Ich leite ein Team von Business Projektmanagern, die für alle Nicht-IT-Aspekte eines Projekts verantwortlich sind. Wenn wir uns in Richtung Scrum bewegen, wie können wir Marketing / Kommunikation / Schulung / Legal / Compliance / Übergabe / Betrieb/etc., etc., mit dem Scrum-Prozess in Einklang bringen? Ich meine, dass Software nur ein Teil von all dem ist, was getan werden muss, um etwas auf dem Markt einführen zu können. Ich bin in einem sehr komplexen Geschäft, in dem der Beitrag von bis zu 20 Geschäftseinheiten erforderlich ist, damit man etwas einführt. Alles, was ich sehe, ist der eigentliche Scrum Prozess aber nicht, wie er mit den anderen Geschäftsbereichen zusammenspielt, um etwas auf den Markt zu bringen. Für Einsichten diesbezüglich wäre ich sehr dankbar."

Buchempfehlung: Joy, Inc.

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 27.04.2015

Ich habe vor Kurzem ein Buch gelesen, das den Erfolgsweg eines agilen Unternehmens beschreibt. Ich würde dieses Buch gerne weiterempfehlen, in erster Reihe, weil es im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zu Agilität nicht das Unternehmen, sondern den Menschen in den Vordergrund stellt. Es beantwortet nicht die Frage: „Wie kann ein Unternehmen in unserer sehr dynamischen Zeit schnell auf Veränderungen reagieren?“, sondern „Wie kann Arbeit Freude machen?“ Das Buch ist von Richard Sheridan (Hauptredner auf dem Global Scrum Gathering in Berlin, 2014) und heißt „Joy, Inc. / How We Built a Workplace People Love“.

Scrum Guide und Skalierung: Teil 4 - Scrum Artefakte

Geschrieben von Peter Beck am 24.03.2015

Scrum Artefakte oder Prozessdokumente dienen als Orientierung oder Bindeglieder im Prozessrahmen.

4.1 Product Backlog

Das Product Backlog ist das Kernartefakt von Scrum. Bei größeren Produktorganisationen wird das Management desselben unnötig verkompliziert. Was sind Kernaussagen, was sind die Spielregeln für ein Product Backlog, die auch für skalierte Umfelder gelten?

Zunächst einmal: es gibt nur ein Product Backlog. Dazu gibt es im Scrum Guide eine ganz klare Aussage:

Im Product Backlog werden alle Features, Funktionalitäten, Verbesserungen und Fehlerbehebungen aufgelistet, die die Änderungen an dem Produkt in zukünftigen Releases ausmachen. […,] Häufig arbeiten mehrere Scrum Teams gemeinsam an einem Produkt. Dann wird ein einziges Product Backlog benutzt, um die anstehende Arbeit am Produkt zu beschreiben. In diesem Fall kann ein Gruppierungsattribut für die Product Backlog-Einträge verwendet werden.

Scrum Guide und Skalierung: Teil 3 - Scrum Ereignisse

Geschrieben von Peter Beck am 02.03.2015

Scrum-Ereignisse umfassen den Sprint, sowie die Scrum-Meetings. Wenn wir die Definitionen im Scrum Guide als Regeln für die skalierte Implementierung auffassen, müssen alle Scrum-Ereignisse sowohl für die einzelnen Scrum Teams als auch für die Gesamtheit - die Produktorganisation - gelten.

In Scrum werden vorgeschriebene Ereignisse verwendet, um eine Regelmäßigkeit herzustellen und die Notwendigkeit anderer, nicht in Scrum definierter, Besprechungen zu minimieren. Alle Ereignisse haben eine zeitliche Beschränkung (Time Box), so dass jedes Ereignis eine maximale Dauer hat. Bei Sprintbeginn steht dessen Dauer fest und darf weder gekürzt noch verlängert werden. Die anderen Ereignisse dürfen beendet werden, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben.

Scrum Guide und Skalierung: Teil 2 - Die Scrum Teams

Geschrieben von Peter Beck am 03.02.2015

Eine der schwierigeren Entscheidungen bei der Bildung einer agilen Produktorganisation ist die Zusammenstellung der Teams. Viele Elemente von Scrum betreffen weitestgehend die Ablauforganisation. Der Aufbau und die stete Leistungssteigerung von Scrum Teams rütteln an der bestehenden Aufbauorganisation

Das Scrum Team besteht aus dem Product Owner, dem Entwicklungsteam, sowie dem Scrum Master. Scrum Teams sind selbstorganisierend und interdisziplinär.

Schauen wir uns dieses Zitat von hinten nach vorne im Detail an.

Scrum Guide und Skalierung: Teil 1 - Scrum Theorie

Geschrieben von Peter Beck am 12.01.2015

Dieser Blogeintrag ist der Anfang einer Reihe von Artikeln, die das Thema "Skalierung von Scrum" auf der Basis von Scrum Guide betrachten und einen Leitfaden in Bezug auf die „regeltreue“ Skalierung von Scrum aufstellen.

Der Scrum Guide definiert Scrum wie folgt:

Scrum (n): Ein Rahmenwerk, innerhalb dessen Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert auszuliefern.

Wie geht man mit den Sprint-übergreifenden Task-Abhängigkeiten um?

Geschrieben von Andreas Schliep am 29.12.2014

"Wie sollen wir mit den Tasks umgehen, die von einander abhängen aber zu verschiedenen Sprints gehören? Betrachtet am Beispiel eines Spiels. Angenommen, wir haben geplant, im Sprint 2 ein Waffen-System zu entwerfen, mit Waffenauswahl, Kugeln und anderen Waffen-Einstellungen. Nach ein paar Sprints fügen wir ein Waffen-Upgrade-System hinzu, das voraussichtlich im Sprint 6 kommt. Während der Implementierung des Upgrade-Systems muss auch das Waffen-System geändert werden. Also müssen wir das Waffen-System im Sprint 6 wieder codieren und testen. Wie können wir mit dieser Art von Situation umgehen?"

Has Scrum Killed the Business Analyst?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 07.10.2014

Am 22.-24. September war ich zusammen mit meinen Kollegen in Berlin auf dem 1. Global Scrum Gathering in meinem Leben. Es war eine tolle, inspirierende Konferenz. 

Der dritte Konferenztag war der Open Space Tag. Unter anderem gab es verrückte Sessions wie z.B. „Leave the hotel“, bei der die Teilnehmer für die Zeit bis zum Mittagessen die Konferenz verlassen und einen Ausflug in die Stadt gemacht haben. Es gab aber durchaus auch genug ernsthafte Themen. Eine der Sessions, die ich mir ausgesucht habe, hieß „Has Scrum Killed the Business Analyst?“

Team Responsibility Game

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 22.09.2014

Am 09.09. fand die 6. Lean Agile & Scrum Konferenz in Zürich statt. In einer der interaktiven Sessions hat Markus Wittwer „Team responsibility game“ vorgestellt.

Dieses Spiel macht richtig Spaß und zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Teammitglieder gleichmäßig Verantwortung für ihre gemeinsame Arbeit übernehmen. Es hilft auch zu verstehen, welchen Einfluss bestimmte personelle Gruppenveränderungen auf den Erfolg einer Gruppe und das gemeinsame Arbeiten haben.

Stefan Roock und Peter Beck zu ScALeD auf der Lean, Agile & Scrum Konferenz

Geschrieben von Peter Beck am 15.09.2014

Stefan Roock und ich haben auf der 6th Lean, Agile & Scrum Conference 2014 zu ScALeD referiert.

Die Folien zum Vortrag "Beyond SAFe: Wirklich Agile und Lean" sein mit den ScALeD Prinzipien können Sie hier einsehen. Zu Slideshare

Scrum beyond Software – Eine Orientierungshilfe für Scrum in der Hardware- und Mechatronikentwicklung.

Geschrieben von Peter Beck am 13.06.2014

Scrum ist ein Rahmenwerk, um komplexe Produkte und Dienste zu entwickeln. Scrum ist nicht dazu da, um Software zu entwickeln. Das Wissen, wie man Software entwickelt, muß das Entwicklungsteam mitbringen und erarbeiten. Das gleiche gilt für die Entwicklung von Hardware- und Mechatronikprodukten.

Wie kann man als Unternehmen mit Scrum und Fremdpersonal über Dienstverträge erfolgreich zusammen arbeiten?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 22.05.2014

"Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit dem Thema Scrum auseinandergesetzt. Doch der Schnittpunkt "Scrum und der Einsatz von Fremdpersonal" (vor allem über Dienstverträge) hat bei mir sehr viele Unklarheiten hinterlassen. Auch nach ausführlichster Recherche im Internet, konnte ich keine präzisen und hilfreichen Informationen erlangen. Haben sie einen Tipp, oder sogar Informationen für mich, wie man als Unternehmen mit Scrum und Fremdpersonal über Dienstverträge erfolgreich zusammen arbeiten kann, ohne die Vorschriften zu missachten? Bei meiner Fragestellung handelt es sich vor allem um die Gesetzgebung in Deutschland (Weisungsbefugnis, Verbot Fremdpersonal wie eigene Mitarbeiter zu behandeln etc.) "

Was sagt Scrum zu Releases während des Sprints?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 22.05.2014

"Was sagt Scrum zu Releases während des Sprints? Also nicht ein Release am Ende des Sprints sondern jedes Feature sobald es fertig ist."

Soll ein Entwickler Aufwandsschätzungen machen?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 22.05.2014

"Soll ein Entwickler Aufwandsschätzungen machen?" – das ist der Titel eines Entwickler-Stammtisches mit dem Namen ArchiB@le, der am 25.5. in Basel stattfindet.

Ich habe dieses Event zufällig auf XING entdeckt und gedacht: "Wieso stellt jemand diese Frage? Zweifelt man daran, dass man eine Release- oder Projektplanung braucht? Will man über den möglichen Genauigkeitsgrad bei der Aufwandsschätzung diskutieren? Will man Erfahrungen darüber austauschen, welche Schätzeinheiten, z.B. Stunden, ideale Manntage, Story Points oder andere mir unbekannte Einheiten, sich besser durchgesetzt haben und warum?"

Wie kommt man von den firmeninternen Zulieferern im Projekt weg?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 27.03.2014

"Ich habe noch kein funktionierendes Scrum-Team, sondern möchte in einem Projekt, mit dem ich derzeit arbeite, gerne mal nach Scrum organisieren. Bei uns ist es aber traditionell so, dass Projekte immer aus einem Kern (ca. 5 Leute) besteht und darum herum gibt es dann bis zu 20 sogenannte „Delegates“, welche gewisse Teilarbeiten durchführen. Die Kompetenzen sind daher auf eine sehr grosse Anzahl Personen verteilt und das Scrum Team würde daher riesig. Mit mehreren Scrum-Teams zu arbeiten, wäre auch nicht sinnvoll, da viele der Delegates quasi nur „Zulieferanten“ von einer grossen Anzahl von Projekten sind. Um den Anspruch von Scrum zu erfüllen, dass alle für die Fertigstellung eines auslieferbaren Teil des Produkts notwendigen Kompetenzen im Scrum Team vorhanden sind, müsste man den sogenannten Kern befähigen, sich mehr zuzutrauen resp. mehr selbst zu produzieren und weniger auf die Delegates auszuweichen...."

ScALeD - Prinzipien über Frameworks und Prozesse

Geschrieben von Peter Beck am 06.02.2014

Prinzipien skalieren, Praktiken sind kontextabhängig”. Ein Statement von Ken Schwaber, einer der Initiatoren von Scrum. Etwas anders formuliert könnte man auch sagen: Jede Organisation ist einmalig, da ihre Produkte und Services auch einmalig sind. Das bedeutet aber auch, dass jede Organisation ihre ganz eigene Praktiken (=Prozesse) hat, um diese Produkte und Dienstleistungen zu liefern. Was man zwischen Organisationen vergleichen kann, sind gewisse Grundmuster, die wir gerne Prinzipien nennen. Agile definiert sich durch eine Sammlung solcher Prinzipien, die hier verewigt wurden: Agile Manifest. Dieses bemerkenswerte Manifest ist im Kontext der Softwareentwicklung entstanden, wo es in erster Linie darum ging, überschaubare Gruppen in einer für diese Zeit revolutionären Form zu organisieren und damit Leistungsfähiger zu machen. Die Autoren waren so genial, sich nicht auf Praktiken einzulassen, weil sie wussten, dass viele Wege nach Rom führen, und es ja gerade eine Idee von Agile ist, den Weg nicht von vornherein festzulegen.

Agilität, Skalierung und Mitarbeiterzufriedenheit

Eine Betrachtung rund um die ScALeD-Prinzipien

Geschrieben von Andreas Schliep am 28.01.2014

Seit dem letzten Global Scrum Gathering habe ich zusammen mit einer Reihe von Scrumtrainern und -Experten an Prinzipien zur Skalierung von Agilität gearbeitet. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir unsere Ergebnisse weitertragen möchten. In diesem Blogeintrag werde ich unsere Gedanken bezüglich der Mitarbeiterzufriedenheit näher betrachten.

In der Produktentwicklung stellen Mitarbeiter das größte Potenzial für Verbesserungen dar. Zufriedene Mitarbeiter sorgen für höhere Produktivität. Deshalb ist es wichtig, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sicherstellt.

Was hat die Mitarbeiterzufriedenheit nun besonders mit der Skalierung agiler Vorgehensweisen zu tun? Die eigenen Mitarbeiter sollen sich natürlich wohl fühlen, ihr Leben und ihre Arbeit ausbalancieren, frustrierende und verschleissende Überstunden vermeiden - all das ist mithin wohlbekannt und in den Unternehmen fest verankert.

Inwieweit kann man Scrum, Kanban und Lean-Startup für Vertriebs-Pilotprojekte verknüpfen?

Geschrieben von Andreas Schliep am 13.01.2014

"Inwieweit kann man die verschiedenen agilen Methoden wie Scrum, Kanban und Lean-Startup für Vertriebs-Pilotprojekte verknüpfen? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir vielleicht einige hilfreiche Tipps oder Anmerkungen diesbezüglich geben könnten. Gegebenenfalls auch einige Literaturtipps, Zeitschriftenartikel oder Infobroschüren."

Welcher Zertifizierungskurs würde am besten für einen IT PM passen?

Geschrieben von Peter Beck am 02.01.2014

"Welcher Zertifizierungskurs würde am besten für einen IT PM passen?"

Sie sollten darauf schauen, wo Ihre Hauptverantwortlichkeiten und persönliche Schwerpunkte liegen. Ein Product Owner trägt vor allem die Verantwortung für das Produkt (welche Funktionalitäten werden geliefert)  und für die Planung. Ein ScrumMaster ist verantwortlich für den Prozess. Die Rollen-Definitionen müssten Ihnen eigentlich helfen, die Entscheidung zu treffen.

Retrospektive für verteilte Teams, so kann's klappen

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 16.12.2013

Vor Kurzem hat mich ein guter Freund gefragt, wie man Retrospektiven bei einem verteilten Team machen würde, das keine Möglichkeit hat, real zusammen zu kommen? Er fragte, ob wir irgendwelche Tools für eine virtuelle Durchführung empfehlen könnten? 

Statistiken zu Scrum-Einsatz in Deutschland?

Geschrieben von Andreas Schliep am 28.11.2013

"Für meine Bachelorarbeit bin ich auf der Suche nach Statistiken über die Entwicklungen von Scrum in Deutschland oder auch Weltweit. Mich interessiert es, welche großen Unternehmen bereits nach Scrum arbeiten und, falls solch eine Statistik existiert, wie viele Unternehmen in Deutschland oder Weltweit nach Scrum arbeiten?"

Wie passen Agilität und Festpreis zusammen?

Geschrieben von Peter Beck am 11.11.2013

“Kunden wollen Sicherheit über einen Festpreis. Häufig wird deshalb bereits im Voraus ein Produkt Backlog angefertigt und die Storys geschätzt. Doch bin ich dann wirklich noch agil? Die geschätzten Storys und der daraus festgelegte Preis ergeben, wie viele Personentage ich maximal brauchen darf und daraus auch, wie viele Storys pro Sprint abgearbeitet werden müssen.”...

Scrum beyond Software: Wie ein Ingenieurteam bei Soplar Industrieanlagen mit Scrum entwickelt

Geschrieben von Peter Beck am 18.09.2013

2012 hatte ich das Vergnügen, Alexander Müller und Martin Hammerle von der  bei mir im Scrum Kurs zu haben und das Team und die Geschäftsleitung beraten zu können. Seitdem verfolge ich immer wieder gespannt die gewonnen Erkenntnisse des Teams, die Alexander Müller uns über seinen  zur Verfügung stellt. Das Besondere daran: Das Team entwickelt Hardware mit Scrum. Etwas, was erfahrene Scrummer wenig verwundert, aber immer noch eine Seltenheit darstellt.

Kann man Scrum ausserhalb der Softwareentwicklung verwenden?

Geschrieben von Andreas Schliep am 07.09.2013

"Da die Methode Scrum aus dem Bereich der IT und Software Entwicklung kommt wäre es spannend zu erfahren, ob sich diese Methode auch für ein grösseres Bauprojekt eignen würde?"

Kleine Entwicklerteams und Einzelpersonen arbeiten parallel an mehreren Produkten. Wie kann man da Scrum machen?

Geschrieben von Peter Beck am 22.08.2013

"Mein Entwicklerteam umfasst 6 Personen, von denen nahezu jeder in unterschiedlichen Projekten arbeitet. Hinter diesen Projekten stehen auch unterschiedliche Systeme oder ich nenne es hier mal Produkte. Mein Problem ist, dass die Entwicklerteams für ein Produkt aus ein bis zwei Personen bestehen und somit eigentlich zu klein sind, um sinnvoll Scrum einsetzen zu können..."

Welche Probleme erwarten uns bei einer Zusammenarbeit von Scrum und Wasserfall Teams? Was sind die Gegenmittel?

Geschrieben von Andreas Schliep am 20.08.2013

"Ich arbeite in einem relativ konservativen Unternehmen und komme oft an den Punkt, dass in grossen Projekten Scrum Teams und Wasserfall Teams zusammenarbeiten müssen. Dies gibt bei uns oft Probleme mit der Koordination, den „Change Prozessen“ und den Kulturen..."

Wie werde ich Scrum Coach?

Teams und Organisationen begleiten und entwickeln

Geschrieben von Andreas Schliep am 21.06.2013

"Ich möchte gerne Agiler Coach werden." "Wie werde ich Scrum Coach?" "Wie kann ich mich fortbilden, um mein Team / meine Organisation besser zu betreuen?"

Auf dem letzten Scrum Gathering in Las Vegas kam sowohl in der Scrum Clinic - Besucher fragen, Coaches antworten - als auch in den Open Space Sessions, auf dem Flur und beim Abendessen immer wieder die Frage auf, wie man denn agiler Coach - oder Scrum Coach - wird. Anfangs erschien uns diese Frage selbst schon ungewöhnlich. Alle, die heute als externer oder interner Scrum - Agiler - Coach arbeiten, sind als Quereinsteiger aus den verschiedensten Berufsfeldern schliesslich in dieser Nische gelandet. Auch wenn es eine Reihe von Coaching-Ausbildungen gibt, so ist doch immer noch ziemlich unklar, was man machen muss, um zu einem spezialisierten Berater für die Einführung und Fortentwicklung von agilen Leitbildern, Prozessen und Praktiken zu werden.

Woran scheitern Agile Projekte?

Gründe und Gegenmaßnahmen

Geschrieben von Andreas Schliep am 14.06.2013

Im aktuellen Newsletter von pragmatic solutions beschreiben Mischa Ramseyer, Fredi Schmidli und Cem Kulac, mit welchen Herausforderungen sie bei einer Anfrage für einen Management 3.0 Kurs in Italien konfrontiert worden sind. Neben den regionalen und kulturellen Besonderheiten wie der geringen Verbreitung der englischen Sprache und der aktuellen Wirtschaftskrise kam insbesondere ein Problem-Thema zur Sprache: Das Management.

Ein Backlog voller Entscheidungen

Session mit der SUG Karlsruhe - 5.6.2013

Geschrieben von Peter Beck am 04.06.2013

Peter Beck hat am 5.6.2013 bei der Scrum Gruppe Karsruhe die Session "Ein Backlog voller Entscheidungen" moderiert. Mehr Informationen zum Treffen hier!

Schon einmal versucht ein Backlog für eine Industrieanlagenentwicklung zu erstellen? Oder schon einmal versucht einen Product Owner, verantwortlich für ein komplexes Mechatronik-Projekt, zu überzeugen Scrum einzusetzen? User Stories sind sicherlich die am meisten propagierte Technik um ein Backlog zu erstellen. Kein Wunder, wurden sie doch in der boomenden Softwareentwicklung als Technik entwickelt. Anderen Gebieten fällt es zunächst schwer User Stories einzusetzen. Die Gründe sind schnell genannt. Komplexität, Ziele und vorhandene Entwicklungspraktiken scheinen nicht dafür zu sprechen. Wie aber soll ein Prodcut Owner nun sein Backlog aufsetzen um sein Entwicklungsprojekt zu starten?

Wie kann man generisch und wiederverwendbar entwickeln, wenn man in kurzen Zeitabschnitten liefern soll?

Geschrieben von Andreas Schliep am 21.05.2013

"Da man in Scrum meist mit User Stories arbeitet und der PO normalerweise die Umsetzung nicht interessiert, würde man denken, dass man sich prinzipiell auf den Sprint und entsprechend im Selected Product Backlog definierte Funktionalität konzentriert und die Wiederverwendbarkeit nicht beachtet, besonders wenn diese Zusatzaufwände bedeutet. Wie seht ihr das? Wie kann man generisch und wiederverwendbar entwickeln, wenn man in kurzen Zeitabschnitten fertige, auslieferbare Produkte bzw. Produktteile haben soll? ..."

Wo ist in Scrum Platz für Architekturklärungen?

Geschrieben von Peter Beck am 21.05.2013

"Wo ist in Scrum Platz für Architekturklärungen? Vielleicht in Backlog-Refinement-Meetings?"

Soll der Product Owner am Planning Poker teilnehmen?

Geschrieben von Peter Beck am 29.04.2013

"In den Handouts, die wir von euch bekommen haben, steht: "Planning Poker funktioniert ... hauptsächlich, weil die Menschen, die schätzen, und die, die die Arbeit erledigen, diegleichen sind". Das ist alles, was ich bezüglich der Teilnehmer und Schätzer im Planning Poker in der Dokumentation finden konnte. Die Frage, die mich beschäftigt, ist, ob der Product Owner mitschätzt?..."

Wie arbeitet ein Scrum-Team mit Drittlieferanten zusammen?

Geschrieben von Yuliya Mijuk am 27.03.2013

"Kann das Scrum Team Teile seines Lieferobjekts auch an Drittlieferanten in Auftrag geben? Oder müsste in einem solchen Fall der Drittlieferant dann Teil des Scrum-Teams sein?

Beispiel: Lieferobjekt für das Scrum Team ist, eine Verkaufspräsentation zu erstellen. Das Scrum-Team erstellt in einem ersten Teil des Sprints eine erste Idee einer Präsi und arbeitet dann im zweiten Teil des Sprints mit einer Werbeagentur zusammen, welcher den ersten Grobentwurf des Scrum-Teams ausarbeitet und in eine grafisch professionelle Präsentation umwandelt. Die Werbeagentur wäre aber nicht Teil des Scrum-Teams und könnte auch niemanden in das Scrum-Team senden, da die zuständige Person in der Werbeagentur gleichzeitig für mehrere Kunden arbeitet resp. die Präsi sowieso von mehreren Leuten in verschiedenen Arbeitsschritten erstellt wird (z.B. Konzepter, Texter, Grafiker etc). Diese könnten ja nicht alle Teil des SCRUM-Teams sein."

Das Scrum Team - Und warum wir doch nicht alle gleich sein sollten

Geschrieben von Andreas Schliep am 10.12.2011

Ein Thema kommt immer wieder auf, wenn wir mit Scrum-Neulingen sprechen. Wenn wir ein Scrum Team haben wollen, dass alle Aspekte eines Produktes liefern kann, müssen alle Teammitglieder die gleichen Fähigkeiten haben? Unser Alltag zeigt uns dass niemand in mehr als einem einzelnen Bereich wirklich herausragen kann. Peter Beck ist zum Beispiel der kreative Kopf im DasScrumTeam. Meine Schwester Julia ist außerordentlich sorgfältig. Und ich bin ein guter Analytiker. Wir benötigen alle diese Talente in unserem Geschäft. Die verschiedenen Talente kommen zusammen, wenn wir als ein Team arbeiten. Unsere Produkte - Scrum Trainings und Coaching-Engagements - benötigen diese Kombination, um erfolgreich zu sein.